Wenn es um das Thema eBook geht, winken viele ab und verlieren schnell das Interesse. Der Aufwand, ein eigenes eBook zu verfassen, scheint zunächst zu aufwändig. In solch ein Projekt fließt viel Arbeitszeit und einen direkten Nutzen scheint es auch nicht zu geben, da das Ganze als Konzept bereits stark limitiert ist.

Warum das eine Fehleinschätzung ist und warum ein eBook eurem Unternehmen durchaus helfen kann, darüber möchten wir in diesem Artikel sprechen. Vor allem aber werden wir euch auch gleich ein paar praktische Beispiele nennen, wie das eBook zum großen Durchbruch eures Unternehmens werden kann.

eBooks sind eine langfristige Marketingmaßnahme

Im Marketing waren eBooks wie auch Infografiken eine Zeit lang im Trend, gerieten dann aber schnell in Vergessenheit. Einen echten Grund gab es dafür unserer Meinung nach nicht, außer vielleicht die Tatsache, dass ein eBook nicht mal eben nebenbei produziert werden kann, sondern immer ein gewisses Maß an Qualität mitbringen muss. Das schreckt viele Unternehmer*innen ab, denn es kostet nun einmal Zeit und Zeit ist Geld.

Doch warum ist das so? Auf der Suche nach dem schnellen Erfolg oder dem zufälligen viralen Hit in Social Media vergessen viele Selbstständige, dass Marketing auch eine gewisse Substanz aufweisen muss. Klar ist es toll, wenn etwas mit wenig Aufwand durch die Decke geht, aber darauf hoffen oder spekulieren, bringt das eigene Unternehmen nur bedingt voran. Wichtiger ist es also, etwas mit Wert zu erschaffen.

Hier kommen die eBooks ins Spiel. Was zunächst Kosten verursacht, Aufwand bedeutet oder gar einen kompletten Mitarbeiter für längere Zeit beansprucht, zahlt sich hinterher aus. Weil eBooks nicht plötzlich ihren Sinn oder Wert verlieren. Genau wie im Verlagswesen verkaufen Bücher sich nicht nur im ersten Jahr, sondern manchmal über Jahrzehnte hinweg. Bei digitalen Themen mag das kurzlebiger sein, dennoch verdeutlicht es, dass ein eBook als langfristige Maßnahme im Marketing gesehen werden sollte.

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Drei Möglichkeiten, ein eBook im Marketing zu verwenden

Weil eBooks also im Idealfall über Jahre hinweg funktionieren und nicht nur für den Moment, stellen sie im Marketing eine extrem starke Möglichkeit dar. Sie ziehen die Zielgruppe an, die bereit ist, Zeit zu investieren, indem sie sich wirklich mit dem Thema und eurem Angebot auseinandersetzt. Es sind also genau die Personen, die per se auch am meisten ernsthaftes Interesse zeigen.

Doch mit Pauschalität ist es immer schwierig und daher wollen wir euch drei Möglichkeiten nennen, wie ein eBook im Marketing gut funktionieren und eurem Unternehmen entsprechend helfen kann. Los geht’s.

1. eBook mit unterschwelliger Werbung anbieten

Konzept Nummer eins sieht vor, dass das eBook unterschwellige Werbung enthält. Nicht störende oder penetrante Werbung, sondern Werbung, die zwischen den Zeilen erwähnt wird und daher kaum unangenehm auffällt. Nehmen wir an, ein Klempner veröffentlicht auf seiner Website ein eBook mit verschiedenen Anleitungen, wie einfache Dinge allein und ohne seine Hilfe erledigt werden können. Klingt erst einmal dumm, schließlich lebt er davon, dass die Leute genau das eben nicht können. Ist aber nicht dumm! Er könnte auf spezielle Teile und Werkzeuge verlinken, die er auf seiner Website verkauft. Er könnte dafür sorgen, dass Anwender*innen, während sie es versuchen, schnell einsehen, dass sie doch seine Hilfe brauchen, indem er seine Anleitungen sehr kompliziert aufbaut. Und er könnte, wenn er will, immer wieder erwähnen, dass er gerne behilflich ist, wenn etwas nicht funktioniert.

Diese Art von unterschwelliger Werbung kann in jeder Branche stattfinden, ohne dem eigenen Unternehmen zu schaden. Die Agentur könnte WordPress Handbücher veröffentlichen, weil sie genau weiß, dass es nicht um das Wissen, sondern die letztendliche Ausführung geht. Sie könnte im eBook also ein paar Kenntnisse vermitteln, die ohne ihre Mitarbeiter*innen für Laien aber schwer umsetzbar sein werden. Das nennen wir unterschwellige Werbung. Etwas, was Mehrwert verspricht, aber doch nur dann funktioniert, wenn auf die Services oder Produkte des Unternehmens zurückgegriffen wird.

2. Newsletter mit gratis eBook bewerben

Eine Sache, die ebenfalls immer funktioniert, ist das Bewerben eines Newsletters mit einem entsprechenden eBook. »Wer sich jetzt anmeldet, erhält unser eBook gratis dazu«, könnte der Wortlaut sein. Das funktioniert für kleinere Unternehmen perfekt, weil es einen Anreiz schafft. Das eBook kann dabei entweder richtig gut sein, sodass die Menschen Lust auf euch, euer Unternehmen und die Leistungen bekommen, es könnte aber auch nur ein Leitfaden oder eine Checkliste darstellen, die werbend für andere Services oder Angebote steht. Gerade wenn das eBook kostenlos ist, reicht es oft, zwanzig bis fünfzig Seiten zu schreiben, die potenziellen Interessent*innen gefallen werden. Hier geht es also in aller Regel nicht um ein gigantisches Buchprojekt, sondern eher darum, den potenziell interessierten Leser*innen etwas zu bieten, was sie zu einem Abonnement bewegt. Außerdem schlagt ihr so zwei Fliegen mit einer Klappe. Ihr generiert Abos für euren Newsletter und könnt gleichzeitig eure Message in einem eBook verbreiten, welches sich die meisten auch durchaus anschauen und durchlesen werden.

3. Mehrwert liefern und mit Fachwissen punkten

Am Ende gibt es dann noch die Möglichkeit, das Ganze sehr ernst anzugehen. Statt das eBook als Lockmittel für etwas anderes zu verwenden, kann auch das Buch selbst überzeugen. Wer ein gutes Fachbuch schreibt, muss es nicht zwangsläufig drucken, um damit Erfolg zu haben. Es kann auch viel Eindruck schinden, wenn ihr ein 400 Seiten eBook mit eurem gesammelten Fachwissen verkauft. Das könnt ihr direkt auf eurer Website tun und somit sämtliche Einnahmen einstreichen. Im Idealfall bringt euch das allerdings nicht nur den Buchpreis ein, sondern spricht sich auch noch herum, sodass Links auf das eBook gesetzt werden, die wiederum eurer Website und eurem Unternehmen zugutekommen.

Ein Buch mit echtem Mehrwert kann also zum Vollpreis verkauft werden und dient dann als direkte Einnahmequelle und als Garant für weiteren Traffic und neue Kund*innen. Gerade wenn Leser*innen durch eure Inhalte wirklich begeistert werden, lassen sie sich relativ einfach in Kund*innen verwandeln. Außerdem sorgt ein eigenes und umfangreiches eBook mit guten Bewertungen auch immer für eine gewisse Autorität. Selbst wenn Autor*innen ein schlechtes eBook veröffentlichen, werden sie von der Masse dennoch als Autor/*in wahrgenommen. Ein Buchprojekt bis zum Ende zu bringen und das Ergebnis anzubieten, lohnt sich also immer auf die eine oder andere Weise.

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Mit dem eBook erfolgreiches Marketing betreiben

Die drei Möglichkeiten haben deutlich gezeigt, wie einfach es sein kann, ein eBook für das eigene Unternehmen in Sachen Marketing zu verwenden. Abgesehen von der einmaligen und etwas größeren Arbeit, das Buch überhaupt zu schreiben, habt ihr zudem ein Produkt geschaffen, welches ihr über mehrere Jahre hinweg vermarkten und anbieten könnt.

Egal für welchen Weg ihr euch dabei entscheidet, die Investition lohnt sich fast immer. Entweder, indem sie euch direkte Einnahmen, neue Kund*innen oder eben Backlinks einbringt. Wer ein eBook richtig vermarktet, stärkt sein Unternehmen also fast von allein und baut im besten Fall ein zweites Standbein auf.

Wir hoffen, wir konnten euch vermitteln, worum es uns dabei ging. Jetzt aber viel Erfolg beim Schreiben eures ersten eigenen eBooks. Wir lesen uns dann im nächsten Artikel.

by A-DIGITAL one

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