Ein SEO-Audit ist immer dann wichtig, wenn der Ist-Zustand einer Website in Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung und Positionierung dargestellt werden soll. Dabei existieren per se keine festen Regeln für einen SEO-Audit, was wiederum bedeutet, dass es gute und eher schlechte Audits gibt. Es kommt eben immer darauf an, wer für den SEO-Audit verantwortlich war.

Gute SEO-Audits vollziehen daher eine umfassende Analyse, werten die verschiedenen Metriken aus und nutzen teure SEO-Tools, um an die bestmöglichen Daten und Werte zu gelangen, die dann auch tatsächlich handfeste Ergebnisse liefern. Schlechte SEO-Audits hingegen setzen auf veraltete Daten, eher günstige SEO-Tools und stellen normalerweise auch keine umfangreichen Analysen an, weil die Erfahrung, das notwendige Wissen oder schlichtweg die Zeit fehlt.

Die größte Schwierigkeit bei einem SEO-Audit ist es unserer Meinung nach am Ende die richtigen Schlüsse zu ziehen. SEO-Daten gibt es sehr viele, doch diese müssen eben auch korrekt gedeutet, verstanden und entsprechend interpretiert und aufbereitet werden. Nur dann entsteht ein SEO-Audit, der besonders aussagekräftig und noch dazu übersichtlich gestaltet ist. Eine Art PDF-Dokument, welches alle SEO relevanten Fakten auflistet und leicht verständlich wiedergibt.

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Einen SEO-Audit selbst erstellen

Wer einen SEO-Audit selbst erstellen möchte, sollte das ein oder andere bedenken. Vorab sei hier abermals erwähnt, dass keine festen Regeln für einen SEO-Audit existieren. Ihr entscheidet daher, wie umfangreich die Analyse ausfällt oder welche Daten in dem SEO-Audit schlussendlich enthalten sind.

Der SEO-Audit dient dabei stets als solide Übersicht, die den aktuellen SEO-Zustand einer Website widerspiegelt. Es geht somit immer darum, alle relevanten SEO-Daten und Fakten in einfach verständlicher Form aufzulisten, um daraus das weitere Vorgehen einer Optimierung abzuleiten.

Nur wer sich den aktuellen Ist-Zustand einer Website genau ansieht, erkennt größere und kleinere Schwächen und kann auf Basis dessen einen Maßnahmenkatalog erarbeiten, der die weitere Optimierung der Website beinhaltet. Vor jeder SEO-Optimierung kommt also in der Regel erst einmal der SEO-Audit. Nur er offenbart die Schwächen einer Website.

Was ein SEO-Audit unbedingt enthalten muss

Da es keine Regeln gibt, ist im Grunde genommen alles erlaubt. Normalerweise enthält ein SEO-Audit in erster Linie sämtliche relevanten Fakten. OnPage und OffPage werden analysiert, bewertet und dann entsprechend aufbereitet. Dabei geht es um die aktuellen Rankings, die Struktur einer Website, Performancedaten, Backlinks und viele weitere Faktoren, die bei der SEO-Optimierung eine Rolle spielen.

Was enthalten sein muss, hängt auch davon ab, wie umfangreich der SEO-Audit ausfallen soll und in welchem Bereich der Fokus liegt. So gibt es mittlerweile oft Technische-Audits, Content-Audits und eben klassische SEO-Audits, wobei letztere eine Mischung aus den vorherigen sind, weil Suchmaschinenoptimierung heutzutage meist mehr bedeutet als nur Technik oder Content. Je umfangreicher ein SEO-Audit wird, desto teurer ist er in der Regel auch.

Minimal enthalten sein sollten folgende Werte und Metriken:

  • Top-Seiten der jeweiligen Website (Rankings, Aufrufe, CTR etc.)
  • Fehlermeldungen, Warnungen, Weiterleitungen (technische Probleme)
  • Performance (Ladezeit, First Input Delay, Cumulative Layout Shift etc.)
  • Meta-Daten Analyse (zu kurz, zu lang, CTR etc.)
  • URL-Analyse (sprechend, Keywords enthalten etc.)
  • Link-Analyse (interne Links, externe Links, broken Links, bad Links, Spam-Links etc.)
  • Technische Daten (Alt-Tag bei Bildern, HTML-Struktur etc.)

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In 3 Schritten zum perfekten SEO-Audit

Wer den SEO-Audit selbst durchführen oder erstellen möchte, muss zunächst einmal entscheiden, welche Werte ihm dabei besonders wichtig sind und welche Daten auf gar keinen Fall fehlen dürfen. Soll der SEO-Audit einfach alles enthalten? Soll er sich nur auf die Technik, den Content oder die Backlinks beziehen? Alles ist möglich, je nachdem wie viel Zeit ihr aufwenden und wie viel Tools ihr verwenden wollt.

1. Die richtigen SEO-Tools auswählen

Im ersten Schritt geht es darum, die richtigen SEO-Tools für die entsprechenden Werte auszuwählen. In der Suchmaschinenoptimierung gilt: Je besser das SEO-Tool, desto verlässlicher sind in der Regel die gelieferten Daten. Auch deutsche Tools sind von Vorteil, da viele US-Tools den deutschen Markt zwar bedienen, viele ihrer Analysen aber nicht anpassen, was hier und da zu Problemen führen kann.

Einige Tools bieten dabei sogar die Möglichkeit an, SEO-Audits automatisiert zu erstellen. Dann werden meist sämtliche Werte des Tools übersichtlich in einer PDF-Datei exportiert. Das funktioniert aber nur bedingt, da ein SEO-Audit fast immer Handarbeit erfordert und auch nicht alle Werte eines SEO-Tools benötigt. Beim SEO-Audit geht es eher darum, die wirklich wichtigen Werte herauszufiltern und darzustellen, statt einfach alles anzuzeigen.

Deutsche SEO-Tools: Sistrix, Searchmetrics und Xovi

Internationale SEO-Tools: Ahrefs, SEMrush, Moz

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2. Daten und Metriken wählen

Wie schon mehrfach erwähnt, gibt es keine festen Regeln für den SEO-Audit. Er enthält immer das, was wichtig ist und kann sich auch auf einzelne Teilbereiche der Suchmaschinenoptimierung beziehen. Legt vorab also genau fest, welche Daten für euch relevant sind. Am besten ist, ihr erstellt euch eine Art Checkliste, die ihr beim Audit dann nacheinander abarbeiten könnt.

So könnt ihr die Liste mithilfe der SEO-Tools einfach und effektiv abhaken und euch dann die wichtigsten Werte und Daten herausschreiben. Wer keine Liste erstellt, vergisst am Ende die Hälfte oder arbeitet nicht effektiv genug. Also immer nach Checkliste arbeiten, damit nichts vergessen wird.

3. Design wählen und vorbereiten

Wer ein SEO-Audit erstellen möchte, wird diesen nicht nur einmal anfertigen. In der Regel ist es daher notwendig und gewollt, eine gut zu nutzende Vorlage zu kreieren, mit der auch künftige Audits umgesetzt werden können. Erstellt also schon einmal ein entsprechendes Dokument, in welches ihr nur noch die Daten eintragen müsst, die ihr mithilfe eurer Liste gesammelt habt.

Nehmt euch für diese Vorlage ruhig ein wenig mehr Zeit und versucht, sie optisch möglichst ansprechend zu gestalten. Auch farblich können die Bereiche klar voneinander abgegrenzt werden, um für eine bessere Übersicht zu sorgen. Gerade wenn der SEO-Audit auch für Kund*innen bereitgestellt werden soll, ist es gar nicht so unwichtig, dass er hübsch und gleichzeitig professionell erscheint. Am besten also eine Word- oder Pages-Datei anlegen, die ihr problemlos und schnell editieren und anschließend als PDF exportieren könnt.

SEO-Audits enthalten Wissen und Erfahrung

Nun habt ihr ein SEO-Audit erstellt und aufbereitet, der in einer hübschen und übersichtlich formatierten PDF-Datei vorliegt. Dieser SEO-Audit enthält all das, was ihr als wichtig empfindet. Genau das ist es auch, was einen hochwertigen SEO-Audit von einem eher mäßigen unterscheidet. Der SEO ist es, der die Auswertung, Priorisierung und Wichtigkeit der Werte bestimmt.

Da SEO-Audits immer individuell sind, basieren sie stets auch auf dem Wissen und den Erfahrungen des jeweiligen SEOs. Ein wesentlicher Punkt von dem Audit ist daher, abschließende Empfehlungen oder Maßnahmen zu listen, die am meisten Sinn ergeben und einen hohen Nutzen versprechen.

So wäre es wichtiger, URL-Fehler zu beheben, als sich stundenlang mit der Optimierung der Performance zu befassen, die im Grunde schon gut genug ist. Es wäre wichtiger, Title-Tags mit geringer CTR zu optimieren, als sich direkt mit der endlos langen Optimierung aller Alt-Tags der Bilder zu beschäftigen. Der SEO-Audit soll Potenziale finden, die bislang noch ungenutzt sind, sich dabei aber nicht auf Kleinigkeiten fokussieren. Er ist eine Mängelliste mit Empfehlungsecke.

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Nach dem SEO-Audit ist vor dem SEO-Audit

wichtigsten Punkten und Problemen befasst. Er soll offenbaren, wie der Ist-Zustand einer Website aussieht, ebenso wie er direkt Aufschluss darüber gibt, was als Nächstes ansteht und was besonders wichtig ist, um die Darstellung innerhalb der Suche zu verbessern.

Der Audit ist damit Analyse und Ratgeber zugleich. Nach dem SEO-Audit ist somit vor dem SEO-Audit, denn nun stehen Optimierungen an. Habt ihr selbigen für einen Kunden erstellt, gilt es jetzt die größten Probleme zu beheben und die wichtigsten Metriken dauerhaft zu analysieren und im Auge zu behalten.

Dank dem SEO-Audit fällt es dabei leicht, Verbesserungen sofort zu erkennen und fortan zu protokollieren, wie die Werte sich verändern. Schlussendlich geht es auch genau darum: Den Zustand erkennen, akute SEO-Probleme beheben, Veränderungen protokollieren und weiter beobachten. Das ist das weiterführende Ziel eines SEO-Audits. Er steht immer am Anfang eines noch viel größeren Auftrags.

by A-DIGITAL one

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