Code-Editoren gibt es viele, doch wer einmal den richtigen gefunden hat, wird vermutlich nie wieder wechseln wollen. So jedenfalls geht es den meisten von uns und dabei ist es oft vollkommen egal, in welcher Sprache programmiert wird. Nur wer komplexeren Code schreibt (C++) hat noch einmal andere Ansprüche. Webworker hingegen bleiben meist bei dem, was sie bereits kennen und beherrschen.

War die Auswahl früher noch arg begrenzt, ist die Liste an verfügbaren Code-Editoren heutzutage fast endlos lang. Dies hängt auch damit zusammen, dass neben den Geheimtipps selbst Firmen wie GitHub, Microsoft oder Adobe inzwischen ihre eigenen Editoren herausgebracht haben. Und dann sind da noch die, die es schon sehr lange gibt oder die eine spezielle Nische bedienen.

In unserem heutigen Beitrag möchten wir euch die Code-Editoren vorstellen, die einen genaueren Blick wert sind. Wichtig ist uns dabei, dass wir nicht einfach alle verfügbaren Programme listen, sondern euch nur die besten der besten präsentieren. Wer also noch auf der Suche ist oder stets nach neuen, praktischen und hochwertigen Tools sucht, ist hier genau richtig.

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Sublime Text (unsere Empfehlung)

Sublime Text ist der Klassiker, den viele über die Jahre lieben gelernt haben. Nicht zuletzt übrigens deshalb, weil er per se kostenlos nutzbar ist (bis man sich dann für den Kauf entscheidet). Bei Sublime Text ist es aber vor allem die Performance, die zu begeistern weiß. Der Code-Editor ist blitzschnell gestartet, verarbeitet auch große Mengen an Code und bleibt dabei stets äußerst fix und minimalistisch. Dazu gesellt sich die Unterstützung für Plugins, eigene Themes, er besitzt viele nützliche Einstellungen, die Möglichkeit, Snippets anzulegen, sowie eine ganze Menge mehr. Sublime Text lässt kaum Wünsche offen und ist dabei besonders effizient. Solltet ihr euch also mal ansehen, auch weil er unsere persönliche Empfehlung ist.

Sublime

Nova

Panic kennen viele bestimmt vom FTP Client Transmit, der unter MacOS besonders schnell und effizient arbeitet, weil er eben nativ für MacOS entwickelt wurde. Nova ist nach Coda der neue Code-Editor von Panic und hat einen ähnlich hohen Anspruch. Nova möchte ein nativer Editor sein, der komplett auf MacOS und die dortigen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Persönlich fehlt uns derzeit noch das ein oder andere, doch da Coda bereits sehr gut war, ist davon auszugehen, dass auch Nova sich schnell zu einer starken Alternative entwickeln wird. Erweiterungen sind auch in Nova möglich, ebenso gibt es eine Preview und viele weitere Funktionen. Einfach mal anschauen, die Testphase ist kostenlos. Da Panic einer der Entwickler ist, die wirklich gute Software liefern, dürfte Nova für einige von großem Interesse sein.

Nova

Atom

Atom ist der Editor von GitHub. Er wurde auf Basis von Node.js entwickelt und ist Open Source. Dabei kann der Editor mit Plugins und Themes frei erweitert und an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. In seinem Funktionsumfang und Erscheinungsbild erinnert er wohl am ehesten an Sublime Text und dieser war sicherlich auch das klare Vorbild während der Entwicklung. Mit Atom können problemlos allerlei Anwendungen umgesetzt werden JavaScript, Perl, Python, C oder auch C++ sind somit absolut kein Problem. Typisch Open Source und GitHub, gibt es inzwischen weit über 8.000 Packages und mehr als 3.000 Themes für den Editor, die seine hohe Anpassungsfähigkeit gekonnt unter Beweis stellen.

Atom
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Brackets

Mit Brackets bietet auch Adobe einen eigenen Editor an. Das Ganze ist als Community- bzw. Open-Source-Projekt gestartet worden und hat sich seitdem beständig weiterentwickelt. Adobe selbst nennt den eigenen Editor ein Stück Software, welches von Anfang an für Web- und Frontend-Entwickler*innen gedacht war. So bietet er eine Live-Vorschau, hat eine Menge visueller Tools integriert und kann mit Erweiterungen natürlich noch sinnvoll ergänzt werden. Da Brackets kostenlos und für alle Systeme verfügbar ist, hat er durchaus seine Zielgruppe gefunden, die auf ihn schwört. Wir persönlich würden die anderen Code-Editoren Brackets vorziehen, doch da hat jeder seinen eigenen Geschmack und schlecht ist Brackets ganz sicher nicht. Schaut ihn euch also ruhig mal ein wenig genauer an.

Brackets

Visual Studio Code

Im Grunde ist Visual Studio Code die kostenlose Variante von Visual Studio. Das Ganze stammt von Microsoft und ist neben Windows auch für Linux und MacOS erhältlich. Der Editor unterstützt mehr als 30 Programmiersprachen und fällt damit recht umfangreich aus. Außerdem bietet er ein Feature mit dem Namen IntelliSense, womit auch die Bearbeitung von sehr komplexen Code zum Kinderspiel wird, zumindest aber deutlich angenehmer ist als in anderen Editoren. Manchen ist Visual Studio Code allerdings ein wenig zu umfangreich geworden, weshalb gerade Web-Entwickler*innen eher zu kleineren, schnelleren Editoren greifen.

Visual Studio Code

Jeder hat seinen persönlichen Favoriten

Am Ende ist es bei einem Editor meist so, dass jeder seinen eigenen Favoriten finden muss. Gerade in der Web-Entwicklung haben viele über die Jahre ihren ganz spezifischen Workflow aufgebaut, der sich nicht für alle eignet, in bestimmten Bereichen aber unschlagbar ist. Diesen möchten sie mit dem passenden Editor perfektionieren und mittels Themes und Erweiterungen noch zusätzlich an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Dabei kommt es dem einen auf eine möglichst gute Performance an, während der andere gerne in exotischen Sprachen programmieren möchte. Für eine*n andere*n mag die Live-Vorschau unverzichtbar sein, während einige hingegen ihren Browser nebenher laufen lassen und die Live-Vorschau daher nicht zwangsläufig benötigen. Da hat jede*r seine eigenen Vorlieben.

Wichtig war uns, dass wir euch hier nicht alle winzig kleinen Editoren vorstellen, sondern nur die großen, die sich bereits etablieren und beweisen konnten. Jeder einzelne von ihnen kann problemlos genutzt werden, erhält durchgehend Support und wird beständig weiterentwickelt. Die meisten haben zudem eine schier unfassbar große Anzahl an Themes und Plugins, aus denen ihr euch nur noch das richtige herauspicken müsst, um den Editor ganz individuell anzupassen.

Unsere Empfehlung ist und bleibt dabei Sublime Text, vor allem aufgrund seiner Geschwindigkeit und der vielen Optionen, die via Config-Datei vollkommen frei angepasst werden können. Außerdem haben wir selbst schon viele Snippets angelegt, ein eigenes Theme geschrieben und Sublime Text somit bereits umfangreich individualisiert. Das alles macht ihn für uns zum Sieger. Denn ist ein Code-Editor erst einmal an die eigenen Bedürfnisse angepasst, fällt der Wechsel zunehmend schwer.

by A-DIGITAL one

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