Wenn es um Blogs und Online-Shops geht, dann dreht sich meist alles um den Content. Wie und wo sollte dieser erscheinen, welche Inhalte sind besonders relevant und wie sieht der Redaktionsplan in naher Zukunft aus. Das sind alles Punkte, die wichtig sind, keine Frage, doch ein entscheidender Punkt wird dabei gerne vergessen. Die Navigation.

Während das Menü oft eine zentrale Rolle einnimmt, von Nutzer*innen in der Realität aber wenig verwendet wird, vernachlässigen die meisten Unternehmen ihre Kategorieseiten. Dabei sind genau diese Seiten essenziell, da sie eine Kategorie bestmöglich in Szene setzen und dafür sorgen, dass Nutzer*innen direkt zum gewünschten Produkt oder Bereich gelangen. Sie sind die Türen, die später zum Kauf führen.

Das ist bei Blogs ebenso wichtig wie in einem Online-Shop und dennoch ist es eine Klasse für sich. Nicht jeder versteht sich auf die Optimierung von Kategorieseiten, weshalb wir euch hier ein paar Tipps und Tricks mit an die Hand geben werden.

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Tipp 1: Kategoriebeschreibungen hinzufügen

Ein einfacher Standard in Sachen Kategorieseiten, der trotzdem nur allzu gerne vergessen wird, ist die Sache mit den Kategoriebeschreibungen. Diese sind in vielerlei Hinsicht wichtig, unter anderem wenn es um das Thema SEO geht, aber auch ganz pragmatisch, um Nutzer*innen weiter aufzuklären. Das ist mal mehr und mal weniger nötig, verzichten sollte allerdings niemand auf solch eine Kategoriebeschreibung.

Tipp 2: Verschiedene Filter bereitstellen

Für Nutzer*innen ist es extrem wertvoll, wenn ihr ihnen verschiedene Filter zur Verfügung stellt. Das fängt an bei einer simplen Sortierung nach Erscheinungsdatum oder dem Preis und endet mit speziellen Parametern wie Smartphones oder Softwareversionen, falls es um Zubehör geht. Grenzen gibt es hier keine. Je nachdem, was technisch möglich ist, solltet ihr auch alles an Filtern anbieten, was in der jeweiligen Kategorie Sinn ergibt. Wer Filter nutzt, verwendet diese dann nämlich gerne sehr umfangreich.

Tipp 3: Produkte mit Call-to-Action anzeigen

Egal ob in der jeweiligen Kategorie Produkte oder Artikel präsentiert werden, sie sollten stets mit einem Call-to-Action angezeigt werden. Selbst bei Blogs stellte sich in Tests immer wieder heraus, dass die einzelnen Beiträge besser geklickt werden, wenn neben einem Textlink noch ein großer CTA, also ein Button hinzugefügt wurde. Ganz gleich, ob es sich also um ein Produkt oder einen Artikel handelt, ihr solltet selbige entsprechend mit einem CTA ausstatten, um die Conversion Rate auch auf den Kategorieseiten zu steigern. Wenig Aufwand, großer Nutzen.

Tipp 4: Bilder und Videos einbinden

Meist ist es sinnvoll, mit Bildern, Grafiken und Videos zu arbeiten. Bestimmte Produkte könnten als 3D-Ansicht präsentiert werden. Hier kommt es immer auf den Einzelfall an, doch Bilder wirken auch auf Kategorieseiten wahre Wunder. Allerdings nicht in Form von Slidern oder ähnlichen Platzfressern. Konzentriert euch lieber darauf, jeden einzelnen Punkt mit dem bestmöglichen Medium (Bild, Grafik, Video) auszugeben. Je besser und anziehender die Fotos und Teaser sind, desto höher die Klickzahlen und desto ergiebiger die Conversion Rate. Seht die Bilder wie das Thumbnail bei YouTube. Es muss Nutzer*innen zum Klick bewegen. Es sollte also sofort begeistern, anziehen und alle Aufmerksamkeit auf sich lenken.

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Tipp 5: Weniger Informationen für mehr Übersicht

Klingt erst einmal komisch, ist auf Kategorieseiten aber enorm wichtig. Überladet diese Seiten nicht mit Texten und Informationen und achtet darauf, dass immer auch Freiraum vorhanden ist. Nur so wirken die einzelnen Produkte oder Artikel und nur dann entsteht ein Fokus auf das Wesentliche. Texte und Informationen sind aus SEO-Sicht zwar wichtig, können aber oft ebenso gut im unteren Bereich platziert werden. Sorgt für eine klare Darstellung, die wirklich hilft und verliert euch nicht in Optimierungen und Details, die am Ende dann gar nichts bringen.

Kategorieseiten in den Fokus rücken

Kategorieseiten sind wichtig, weil Nutzer*innen hier wirklich gut in bestimmte Richtungen geleitet werden können. Vor allem erhalten sie aber auch eine Übersicht von all dessen, was ihr zu bieten habt. Egal wie ihr die Kategorieseiten also aufbaut, seht sie als erweiterte Navigation an. Nutzer*innen wissen bereits, was sie wollen, ihr müsst ihnen in der Kategorie nur noch die bestmögliche Übersicht gewähren, damit sie es auch finden.

Ähnlich ist das bei Blogs. Ihr könnt die besten Artikel schreiben, doch wenn die niemand findet und sieht, bleibt der Erfolg aus. Kategorieseiten sind mit dafür verantwortlich, dass auch vielschichtiger Content noch wunderbar erreichbar ist. Denkt also schon bei der Erstellung in Kategorien und erzeugt nicht unendlich viele davon, sondern lieber einige wenige, die mit bestmöglicher Struktur angelegt werden.

Unsere fünf Tipps zum Thema Kategorieseiten haben euch nun bestimmt dabei geholfen, das Thema ein bisschen besser zu verstehen. Mit den Optimierungen werdet ihr schnell ein paar Erfolge erzielen und könnt darauf aufbauend dann weitere Anpassungen vornehmen. Viel Glück dabei.

by A-DIGITAL one

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