Eine Website ist schnell erstellt und auch ein Blog ist Pflicht, um Themenrelevanz zu schaffen und entsprechend gut gefunden zu werden. Doch Websites und Blogs verlangen nach frischen Inhalten. Content, der unter Umständen gar nicht so einfach zu produzieren ist. Was mit viel Elan beginnt, versandet daher schnell wieder und schon wird aus der eigenen Online-Plattform eine leere und leblose Wüste.

Ein Blog ohne neue Inhalte ist allerdings schlimmer als gar kein Blog. Schon in einem vorherigen Artikel hatten wir darüber geschrieben, warum Blogs ohne neuen Content keine Chance haben. Wenn ein Blog verwaist und Besucher*innen sehen, dass der letzte Beitrag bereits Jahre her ist, schadet das zudem auch eurem Image.

Dabei helfen im Alltag schon ein bisschen Disziplin und ein paar gelungene Ideen dabei, den Content-Bedarf zu decken. Dann ist es kein Problem, den Blog des eigenen Unternehmens mit frischen, spannenden und vor allem auch lesenswerten Inhalten zu füllen. Welche Tipps und Tricks es dabei gibt, werden wir euch in diesem Beitrag verraten.

Blogs ohne neuen Content

Erfolgreiche Inhalte identifizieren

Zunächst einmal solltet ihr identifizieren, was von eurem Content wirklich erfolgreich ist. In den Analytics lässt sich schnell herausfinden, welche Artikel besonders häufig geklickt und welche Videos am meisten geschaut werden. Wichtig dabei ist, die Statistiken und ihre Zahlen korrekt zu interpretieren.

Damit meinen wir vor allem, dass neben den reinen Klickzahlen auch andere Werte entscheidend sind, um einen Erfolg zu identifizieren. Bei Artikeln wäre das die Verweildauer und die Scrolltiefe, die anzeigt, wie viele nach dem Klick Interesse hatten und dabei geblieben sind. Bei Videos hingegen ist es die sogenannte Watch Time, die offenlegt, wie lange ein Video überhaupt geschaut wurde.

Es kann sein, dass ein Thumbnail oder eine Überschrift zwar viele Nutzer*innen angelockt, der Content aber nicht gehalten hat, was er versprach. Dann ist der Inhalt kein Erfolg, weil ein Artikel gelesen oder ein Video geschaut werden muss, um wirklich erfolgreich zu sein. Also immer alle Zahlen und Fakten im Verhältnis zueinander betrachten.

Wer noch genauer misst, kann Inhalte allerdings auch auf Conversions und andere Metriken hin untersuchen. Auch wenige Aufrufe können sehr viel bringen, wenn alle Kund*innen durch den Artikel oder das Video beispielsweise einen Kauf im Shop getätigt haben.

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Content-Umwandlung als Geheimtipp

Interessant wird es im nächsten Schritt, denn wer erst einmal die besonders erfolgreichen Artikel und Videos entdeckt hat, kann mit der Content-Umwandlung beginnen. Gemeint ist damit, dass nun alle Artikel zu Videos umgebaut werden und alle Videos zu einem Artikel. Natürlich nur diejenigen, die entsprechend gut angekommen sind.

Besonders erfolgreiche Artikel werden also zu einem Video und umgekehrt, was die Umsetzung deutlich vereinfacht. Für das Video besteht somit schon eine Art von Script und für den Artikel ist das Video die perfekte Quelle, um daraus einen umfangreichen Beitrag zu formulieren. Das eine wird also mit wenig Aufwand zum anderen.

Das kann dabei nicht nur mit eigenen Inhalten vollzogen werden. Wer auf YouTube ein besonders interessantes Video findet, welches es in dieser Form noch nicht als Artikel gibt, kann das Video als Quelle für einen kompletten Beitrag verwenden und dementsprechend einfach seinen Content-Bedarf decken. Gerade wenn Ideen fehlen oder Verantwortliche nicht kreativ arbeiten können, ist das eine sinnvolle und nützliche Methode, um an neue Inhalte zu gelangen oder Durststrecken und Sommerlöcher zu überbrücken.

Synergieeffekt geschickt nutzen

Noch interessanter ist der Synergieeffekt, der sich daraus ergibt. Wird ein bestehender Artikel zu einem Video, kann das Video hinterher nicht nur auf YouTube oder der Website veröffentlicht, sondern auch in den Beitrag eingebettet werden. Das stärkt das Ranking des jeweiligen Artikels durch eine entsprechende Aktualisierung. Außerdem erhöhen Videos auf der Website oft die Verweildauer der Besucher*innen.

Gleiches gilt für das Video bei YouTube, welches auf einem Artikel beruht. Der kann dort nämlich verlinkt werden, um ebenfalls einen Synergieeffekt zu erzeugen. Der Artikel wird zur verlinkten Quelle und kann im Video sogar noch gesondert erwähnt werden, um ein paar Aufrufe extra zu generieren.

Wer diese Taktik perfektioniert, hat immer wieder frischen Content auf Lager und kann Lücken oder Tiefs in der Inhaltserstellung geschickt überbrücken. Außerdem baut er seine erfolgreichsten Inhalte beständig weiter aus und erweitert damit die Zielgruppen. Das scheint extrem wichtig, um deren Rankings zu festigen und ist für Google stets ein positives Signal, denn die Suchmaschine mag es, wenn alter Content aktualisiert wird. Eine Win-win-Situation.

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Content-Bedarf mit Umwandlung decken

Was ganz klar gesagt werden muss, ist, dass der allgemeine Content-Bedarf in Blogs extrem hoch ausfällt. Nicht nur, dass Stammleser*innen immer wieder frische Artikel erwarten, auch Google mag Aktualität lieber als viele andere Optimierungen. Ein Blog hingegen, der verwaist aussieht und auf dem nichts weiter passiert, erscheint unseriös, gerade wenn es um einen Firmenblog geht.

Denn was würdet ihr denken, wenn ihr ein tolles Produkt entdeckt, der Blog aber seit zwei Jahren keinen neuen Artikel erhalten hat und wie eine Wüste wirkt? Genau! Es entsteht der Anschein, als hätten sich die Gründer auf andere Unternehmen konzentriert. Als wäre das Projekt tot. Als käme da nichts mehr und als wäre nichts weiter zu erwarten. Fatal! Schließlich könnte genau das Gegenteil der Fall sein.

Videos in Artikel und Artikel in Videos umwandeln, kann den Content-Bedarf daher gut decken und dabei helfen, wenn hin und wieder die Ideen fehlen. Wichtig ist nur, nicht einfach alles umzuwandeln, sondern sich stets an den erfolgreichsten Inhalten zu orientieren. Nicht vergessen! Erfolgreich ist nicht automatisch das, was häufig geklickt wird, sondern das, was Besucher*innen bindet oder entsprechend konvertieren kann.

Wir wünschen viel Erfolg dabei, die Strategie auf euren eigenen Blogs einzusetzen und zu erproben.

by A-DIGITAL one

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