Kleine und mittelständische Unternehmen verwenden meist Google Analytics, um gewisse Statistiken der Besucher*innen auf der eigenen Website zu erfassen. Die einfachsten Metriken sind hier sicherlich die Verweildauer, die Absprungrate und allgemein auch die Anzahl der Seitenaufrufe bzw. der Unique Visits auf der jeweiligen Plattform.

Mit Google Analytics lässt sich aber noch weitaus mehr herausfinden. Etwa wo die Besucher*innen genau hergekommen sind, wo sie im weiteren Verlauf ihres Besuchs hingehen, welche Seiten auf der eigenen Website am beliebtesten sind und so weiter und sofort. Das Tool von Google ist somit ein mächtiges Werkzeug zur Analyse, welches Unternehmen gerne einsetzen, um mehr über ihre Besucher*innen zu erfahren oder A/B-Tests durchzuführen bzw. deren Ergebnisse zu protokollieren.

Weil Google dermaßen viele Statistiken und Zahlen auf einmal bietet, ist es manchmal schwierig, dabei die notwendige Übersicht zu bewahren. Abhilfe schaffen die Google Analytics Dashboards, welche sich ganz nach Belieben und den eigenen Ansprüchen anpassen lassen. Doch was ist damit alles möglich und wie funktioniert so ein Dashboard überhaupt?

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Was sind die Google Analytics Dashboards?

Im Grunde ist das Dashboard bei Google Analytics genau dasselbe wie auch bei der SEO-Software eurer Wahl oder ähnlichen Tools. Ein Dashboard ist so etwas wie eine Art Schreibtisch, auf dem ihr mehrere Zettel, sogenannte Widgets platzieren könnt. Ihr selbst entscheidet also, was genau ihr dort zu sehen bekommt.

In Google Analytics sind die Dashboards ganz besonders wichtig, weil das Tool euch sehr viele und mitunter auch viel zu viele Möglichkeiten anbietet, die Statistiken entsprechend darzustellen. Um also nicht ständig von all den Zahlen und Analysen erschlagen zu werden, gibt es in Google Analytics entsprechende Dashboards.

Hier entscheidet ihr selbst, welche Kennzahlen ihr auf dem jeweiligen Dashboard angezeigt bekommt. Bis zu zwölf Widgets könnt ihr dabei pro Dashboard platzieren. Das Beste aber ist, dass bestimmte Filter dort ebenfalls berücksichtigt werden, sodass ihr diese auf dem Dashboard sofort einsehen könnt und nicht erst immer wieder neu einstellen müsst.

Unsere Empfehlungen für clevere Dashboards

Am meisten Sinn ergibt es unserer Meinung nach, verschiedene Dashboards für ganz unterschiedliche Zwecke einzurichten. Da Google Analytics es uns von Haus aus erlaubt, mehrere Dashboards gleichzeitig anzulegen, solltet ihr genau davon auch gebrauch machen. Nur so behaltet ihr die Übersicht und kommt bei all den Zahlen nicht durcheinander.

Statt also ein Dashboard für alles anzuzeigen, erstellt ihr einzelne Dashboards für ganz bestimmte Bereiche oder Kategorien der Analyse. Wir stellen euch hier einige Dashboards vor, die wir persönlich als besonders praktisch erachten. Natürlich könnt ihr die Daten aber auch sortieren, wie sie für euch am wertvollsten und einfachsten zu lesen sind.

Doch bevor wir uns die einzelnen Bereiche einmal genauer ansehen, möchten wir euch zunächst noch zeigen, wie ihr solche Dashboards in Google Analytics überhaupt erstellen könnt. Schritt für Schritt und möglichst einfach erklärt versteht sich.

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Ein Google Analytics Dashboard erstellen

1. Zunächst einmal müsst ihr euch mit eurem Account in Google Analytics einloggen. Soweit so bekannt. Innerhalb der linken Seitenleiste erscheint nun der Punkt »Anpassungen« und dort wiederum ist ein Punkt mit dem Namen »Dashboards« zu finden. Bei diesem wählt ihr dann »Erstellen« aus.

2. Jetzt öffnet sich ein Fenster mit einer Auswahl. Ihr selbst könnt nun entscheiden, ob ihr ein komplett leeres Dashboard anpassen oder das Starter-Dashboard verwenden möchtet. Zum Testen ist Letzteres ganz nett, für den echten Einsatz eignet sich aber immer das leere Dashboard, welche dann nach eigenen Wünschen angepasst werden kann. Trefft hier erst einmal eine Wahl, benennt euer Dashboard und klickt dann noch auf »Dashboard erstellen«.

3. Im nächsten Fenster könnt ihr euer erstes Widget erstellen und ihm einen Namen geben. Außerdem wählt ihr eine Darstellungsform (Verlauf, Messwert, Diagramme etc.) und den Zeitraum. Im Dropdown-Menü wählt ihr jetzt noch, welchen Wert ihr überhaupt anzeigen möchtet.

4. Per Filter lassen sich die Daten nun noch genauer eingrenzen, zum Beispiel auf spezielle Geräte. Je nach Dashboard und Genauigkeit kann das sehr wertvoll für die spätere Analyse sein.

5. Als nächstes »Speichern« klicken und schon erscheint das Widget auf dem Dashboard. Das Gleiche wiederholt ihr jetzt, bis ihr alle wichtigen Werte auf eurem Dashboard als Widget angezeigt bekommt. Bei Bedarf erstellt ihr später weitere Dashboards mit anderen Werten.

Statistiken übersichtlich darstellen

Mit den Google Analytics Dashboards wird es möglich, in jedem Bereich der Analyse die perfekte Übersicht zu gewährleisten und wichtige Zahlen, Filter und Darstellungen direkt verfügbar zu halten. Das erleichtert die Arbeit im Online-Marketing enorm, gerade wenn mehrere Teams im Unternehmen entsprechenden Zugriff benötigen und dann wiederum nicht alle Zahlen in Anspruch nehmen, sondern nur ihr jeweiliges Dashboard. Dort finden sie die für ihren Bereich wichtigen Werte, während all die anderen Zahlen hier gar keine Rolle spielen.

Als Beispiel könnte ein klassisches Statistik-Dashboard die Besuche widerspiegeln und wichtige Seiten präsentieren. Für das Team SEO & Design könnte hingegen ein Dashboard erzeugt werden, welches die Gerätenutzung der eigenen Besucher*innen aufzeigt. Für das Content-Management wäre ein Dashboard wichtig, wo einzelne Inhalte nach Aufrufen und Klicks etc. sortiert werden.

Es gibt noch jede Menge weiterer Möglichkeiten für nützliche Dashboards, doch wir denken, ihr habt verstanden, worauf wir hinauswollen. Die Dashboards von Google Analytics solltet ihr allgemein nicht unterschätzen, weil sie eine schnelle Übersicht gewähren können und immer wieder abrufbar sind. Gespeicherte Vorlagen quasi, die euch stets die in dem jeweiligen Bereich wichtigsten Zahlen präsentieren. Und zwar genau auf die Art, mit der ihr am besten arbeiten könnt. Probiert sie daher unbedingt aus.

by A-DIGITAL one

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