Die Business-Landschaft hat sich über die Jahre und Jahrzehnte stark gewandelt und vor allem das Internet hatte gigantische Auswirkungen auf die Art und Weise, wie Geschäfte getätigt werden. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Sache mit den Daten, denn wo früher alles eigenständig gespeichert wurde, weichen die meisten Unternehmen heute in die Cloud aus.

Was in der Cloud landet, ist unter anderem durch mehrere Ebenen geschützt, kann geteilt und besonders schnell übertragen werden. Eigene Server oder Speicher werden somit überflüssig. Manche Unternehmer*innen sichern deshalb so gut wie alles in der Cloud, andere verwenden sie hingegen ausschließlich für Backups. In einem Punkt sind sich aber alle einig, nämlich dass Cloud-Services für Unternehmen unglaublich wichtig geworden sind.

Bleibt die Frage, welcher der vielen Services ausgewählt werden sollte. Denn wo unzählige Cloud-Services aus dem Boden sprießen, sind auch viele Blindgänger dabei, ebenso wie Dienste, die sich schlichtweg eher auf kleinere Kund*innen konzentrieren und weniger auf umfangreiche Business-Lösungen. Wir stellen euch hier die wichtigsten Cloud-Services vor.

Dropbox

Es gibt viele Anbieter für Cloud-Speicher und doch existiert nur wenige, die die Cloud einfach und kompatibel machen. Einer davon ist definitiv Dropbox, denn nur wenige andere Services sind so stabil und eingängig nutzbar. Für Unternehmen ist gerade die Stabilität und breite Unterstützung (z.B. unter Linux) ein großer Mehrwert, weil sie sich in allen Situationen auf Dropbox verlassen können. Im Advanced-Tarif gibt es unbegrenzten Speicherplatz, ansonsten sind bis zu 5 TB vorgesehen. Außerdem kann Dropbox für verschiedene Teams Anwendung finden und mit Dropbox Paper und Dropbox Vault liefert das Unternehmen von Haus aus eine Dateiverwaltung und einen Passwortmanager. Uns gefällt aber weniger das System, als vielmehr die Stabilität der Programme und die Synchronisation. Das klappt bei anderen Anbietern häufig nicht ganz so gut, obwohl es im Alltag eben entscheidend ist.

Dropbox
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OneDrive

Der Dienst von Microsoft beginnt ab ungefähr 4 Euro im Monat, wobei dann aber wirklich nur OneDrive, also der Cloud-Speicher enthalten ist. Wer sich zudem das Office-Paket wünscht und im Team arbeitet, zahlt ungleich mehr. Richtig praktisch oder übersichtlich ist das Gesamtpaket von Microsoft nicht. Genau wie iCloud von Apple ist es zudem eng mit Windows verzahnt und richtet sich vor allem an Nutzer*innen, die in dem Betriebssystem bereits zu Hause sind. Für Unternehmen kann das von Vorteil sein, weil viele privat eben einen Windows-Rechner verwenden und sich dementsprechend schon mit OneDrive beschäftigt haben. Im Business-Tarif gibt es 1 Terabyte Speicherplatz, es existieren aber ebenso Tarife mit unbegrenztem Cloud-Speicher. Für Unternehmer*innen, die fest in Windows verankert sind, ist OneDrive ideal.

OneDrive

Google Drive

Ähnlich wie OneDrive von Microsoft, geht es bei Google Drive ab ungefähr 4 Euro im Monat los. Pro Nutzer*in gibt es 2 Terabyte Speicher sowie geschäftliche E-Mail-Adressen und Videokonferenzen mit bis zu 150 Teilnehmer*innen. Google Drive (inzwischen Google Workspace genannt) beinhaltet also weitaus mehr als nur Cloud-Speicher. Das Problem bei Google ist immer, dass es im Problemfall wenig Hilfe gibt und der Einsatz innerhalb des Unternehmens daher stark hinterfragt werden sollte. Es existieren zudem viele Alternativen. Falls ihr die Google-Dienste im Unternehmen aber eh schon verwendet, könnt ihr auch gleich noch den Cloud-Speicher hinzufügen.

Google Drive
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iCloud

Jeder der ein iPhone oder einen Mac verwendet, wird auch die iCloud kennen. Die ist im Apple-Account standardmäßig aktiv und sichert zunächst einmal Programmeinstellungen bzw. synchronisiert die Inhalte zwischen den Geräten. Mit iCloud Drive gibt es aber auch einen klassischen Cloud-Speicher, der wie eine Festplatte funktioniert und im Finder dementsprechend verwaltet werden kann. 50 Gigabyte kosten 99 Cent, 200 Gigabyte 2,99 Euro und 2 Terabyte sind für 9,99 Euro zu haben. Mehr ist aktuell nicht möglich und darüber regen sich viele Nutzer*innen auch immer wieder auf. Prinzipiell ist die iCloud ein Service von Apple, den es gratis mit dazu gibt. Wer dort aber ernsthaft Daten verwalten möchte, braucht ein entsprechendes Upgrade. Typisch Apple ist die Synchronisation dafür perfekt gelungen und macht wenig Probleme. Für Unternehmen eignet sich die iCloud aber dennoch eher weniger.

iCloud

LeitzCloud

Gleich beim ersten Seitenaufruf sehen wir klar und deutlich den Hinweis »DSGVO-konform in Deutschland«. Tatsächlich ist dies einer der Vorteile, denn die LeitzCloud ist zugeschnitten auf deutsche Kunden, den hiesigen Datenschutz und die typischen europäischen Business-Voraussetzungen. Geboten wird Cloud-Speicher für Unternehmen inklusive Verschlüsselung, Versionskontrolle, Synchronisation und Online-Bearbeitung von Word, Excel oder PowerPoint Dateien. Vor allem aber wirbt die LeitzCloud mit ihrer DSGVO-Konformität, was je nach Anwendungsfall nicht unwichtig erscheint, wenn Kundendaten in der Cloud landen sollen. Günstig empfinden wir die LetizCloud nicht, doch sie ist eben auch ein spezielles Produkt für Deutschland und richtet sich demnach weniger an die Masse, als vielmehr an hier ansässige Unternehmer*innen.

LeitzCloud
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pCloud

Bei der pCloud ist hochinteressant, dass die kleineren Tarife mit einem Lifetime Account angeboten werden. Ihr zahlt also einmalig eine höhere Summe und habt dann lebenslang Zugriff darauf. Für die größeren Business-Accounts gilt das nicht, denn diese Tarife werden monatlich berechnet. Hier bietet pCloud dann das, was sowieso schon Standard ist. Eine sichere Verschlüsselung, das Arbeiten in Team mit unendlich vielen Nutzer*innen, 1 TB Speicher, ein 180-Tage-Papierkorb und vieles mehr. Einen kostenlosen Account mit 10 Gigabyte gibt es zudem gratis, jeder darf pCloud also umfangreich testen und ausprobieren, bevor er sich für oder gegen den Cloud-Service entscheidet. Seinen Sitz hat pCloud übrigens in der Schweiz, was einen hohen Datenschutz gewährleistet.

pCloud

Fazit zu Cloud-Services und ihrem Business-Nutzen

Cloud-Speicher ist im eigenen Unternehmen inzwischen von großer Bedeutung. Manchmal wird er genutzt, um Dateien schnell zu teilen, ein anderes Mal lediglich, um Backups von allen relevanten Dokumenten bereitzuhalten. Auch das gemeinsame Arbeiten im Team kann via Cloud stattfinden, je nachdem wie umfangreich der Cloud-Service sein Angebot ausgebaut hat. Dann sparen Unternehmen sich eigene Server und Verwaltungskosten.

Fakt ist, dass sich viele Dienste jedoch eher für den privaten Gebrauch eignen. Gerade iCloud ist ein schönes Beispiel. iCloud Drive kann zwar für Solo-Selbständige praktisch sein, im Team lässt sich aber nur schwer damit arbeiten und effektiv lassen sich auch keine großen Dateien hin- und herschieben. OneDrive konzentriert sich hingegen auf Windows, weil es von Microsoft stammt. Google Workspace ist von Google und deren Dienste möchten viele bewusst nicht verwenden.

Am Ende muss daher jeder selbst entscheiden, welchen Cloud-Speicher er nutzt. Unsere Wahl würde auf Dropbox fallen. Einfach deshalb, weil sich Dropbox über die Jahre hinweg als äußerst stabil erwiesen hat, sich auf wichtige Funktionen konzentriert und auch, weil Dropbox als Schnittstelle bei vielen anderen Anwendungen (Video-Uploads etc.) genutzt werden kann. Oder anders gesagt: Dropbox macht im Business-Alltag mit Abstand am wenigsten Probleme und am meisten Sinn. Probiert es aus!

by A-DIGITAL one

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