Wenn es um modernes Marketing geht, dann dreht es sich oft weniger darum, mit aufwendigen Werbespots zu punkten, als vielmehr mit kreativen und interessanten Inhalten aufzufallen. Das bedeutet nicht, dass es per se kein Advertising mehr braucht, es heißt jedoch sehr wohl, dass Werbung heutzutage recht vielschichtig geworden ist. Vor allem ist sie aber schlichtweg weniger werbend.

Influencer*innen und besonders cleverer Content verhelfen somit dem eigenen Unternehmen zum Erfolg. Das gelingt mit frischen Ideen, welche das Produkt oder die Marke nahbar und authentisch präsentieren. Sponsored Content heißt das Zauberwort. Worauf genau dabei zu achten ist und welche Möglichkeiten es gibt, mit Sponsored Content in Erscheinung zu treten, verraten wir euch hier nun ein wenig ausführlicher.

Was genau sind Influencer*innen?

Lasst uns vorab einmal die Definition von Influencer*innen klären. Per se ist ein Influencer oder eine Influencerin nichts anderes als eine Person mit gewissem Einfluss. Genauer gesagt und wörtlich ein*e Beeinflusser*in. Der Duden bezieht sich dabei auf eine Person, die in sozialen Netzwerken besonders bekannt ist und dort Einfluss ausübt oder vielmehr bestimmte Werbebotschaften übermittelt.

Wir würden es offener und weniger direkt beschreiben. Influencer*innen gab es schon immer. Gemeint sind Personen aber auch Publikationen mit besonderem Einfluss. Früher waren das Zeitschriften, dann kamen die Websites und heute sind es einzelne Persönlichkeiten, die oft in den sozialen Netzwerken aktiv sind. Gemeint ist also eine Person oder eine Publikation mit entsprechend viel Einfluss auf die jeweilige Zielgruppe.

Deshalb klingt der Begriff »Beeinflusser*in« im Deutschen auch viel verständlicher, weil »Influencer*in« zu sehr mit Persönlichkeiten oder gar Promis in Verbindung gebracht wird. Für Unternehmen sind Beeinflusser*innen aber nicht immer nur Personen, sondern eben in gleicherweise Publikationen und Plattformen.

Mit einer Content-Strategie zum Erfolg

Fangen wir an mit der Content-Strategie zum Erfolg. Hier ist von Sponsored Content die Rede. Ihr bezahlt also dafür, um eure Inhalte auf einer entsprechenden Plattform veröffentlichen zu dürfen. Sponsored Posts sind dafür ein schönes Beispiel, also bezahlte Beiträge in einem Blog. Ihr zahlt dem Besitzer einen gewissen Betrag, um einen Artikel auf seiner Website zu veröffentlichen.

Wichtig bei der Content-Strategie ist es, hier keine Werbung zu schalten und den Sponsored Post auch nicht als solche zu betrachten. Der Beitrag sollte zum Blog passen, zur jeweiligen Zielgruppe und vor allem sollte er eben keine direkte Werbebotschaft enthalten. Es muss vielmehr eine ebenso gelungene Arbeit sein wie alle anderen Werke im Blog, damit die Stammleser*innen den Artikel auch wirklich lesen, selbst wenn sie sehen, dass es sich um Sponsored Content handelt. Das ist die hohe Kunst bei Sponsored Posts. Diejenigen zu überzeugen, die eigentlich keine Werbung sehen oder lesen möchten.

Ein Unternehmen ist daher gut damit beraten, den Content nicht zwanghaft selbst zu erstellen. Wer keine*n Content Manager*in in seinem Team hat, wird wohl nur sehr schwerfällig hochwertige Inhalte erzeugen können, die perfekt zur angepeilten Zielgruppe passen. Gerade in Bezug auf Influencer*innen geht das oft auch gar nicht. Es sollte also vielmehr eine Idee vorgeschlagen werden, die dann von der*dem jeweiligen Beeinflusser*in umgesetzt wird.

Kleine Hinweise auf eigene Leistungen und entsprechende Verlinkungen erzeugen dabei den eigentlichen Mehrwert für euch. Am Ende bringt Sponsored Content oft eine weitaus höhere Sichtbarkeit ein als großflächige Werbung, die niemand so richtig beachtet oder betrachtet. Wer direkt mit Influencer*innen arbeitet, kann aber auch andere Inhaltsformen wählen.

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Kraft der Influencer*innen nutzen

Ein Unternehmen, welches mit Kameras handelt, könnte also eine Kamera Challenge unter Influencer*innen veranstalten. Wer von ihnen macht das beste Foto? Ein Autohaus könnte den Influencer*innen Autos zur Verfügung stellen, sie einen Tag als Autoverkäufer erleben lassen oder schlichtweg ein Auto vermitteln, welches dann immer wieder auf Instagram oder anderen einschlägigen Plattformen erwähnt und entsprechend verlinkt wird. Möglichkeiten gibt es hier viele.

Influencer*innen auf YouTube bekommen beispielsweise häufig Produkte gestellt, mit denen sie dann etwas Kreatives anstellen sollen. Vorgaben gibt es nur sehr begrenzt, um den Stil der jeweiligen YouTuber*innen nicht allzu stark zu beeinflussen. Das ist streng genommen eine Produktplatzierung erzeugt aber auch Sponsored Content, weil sich das neue Video dann über das eigene Produkt dreht. Ein Unternehmen kann also eine Menge Möglichkeiten finden, um Influencer*innen gezielt für sich werben zu lassen.

Weil Sponsored Content dabei immer am Rande stattfindet oder als spezielles Event, stört es die Zuschauer*innen nicht. Sie schauen in erster Linie wegen ihrem »Star« auf YouTube zu. Den Sponsored Content nehmen sie also vielmehr unterschwellig wahr, was wiederum eine gute Werbewirkung erzielt.

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Es sind die Inhalte, die überzeugen müssen

Genau deshalb ist es auch so wichtig, dass bei Sponsored Content nicht die Werbebotschaft im Mittelpunkt steht. Unternehmer*innen müssen umdenken. Es geht darum, einen guten Beitrag zu erzeugen, der nebenbei oder fast schon klammheimlich auf eigene Angebote, Produkte und Services hinweist oder verlinkt. Sponsored Content bedeutet immer auch, die Werbung nicht in den Mittelpunkt zu rücken.

In erster Linie braucht es daher kreative, spannende und clevere Inhalte. Oft sind das unterhaltsame Aktionen und Events. Oder betrachtet es anders: Ihr bezahlt nicht für die Werbung selbst, sondern richtet das Drumherum aus, damit Influencer*innen den Content dazu erzeugen können. Das sind dann Challenges, Tutorials und vieles mehr. Nur geht es eben in erster Instanz um den Spaß an der Sache und eine Umgebung, in der ihr und eure Produkte von ganz alleine auffallen. Eure Marke steht z. B. überall im Hintergrund herum, ohne dabei werbend auf ein Podest gehoben zu werden.

Für euer Unternehmen ist Sponsored Content und die Arbeit mit Influencer*innen durchweg von Vorteil, weil ihr eine sehr genaue Zielgruppe erhaltet, die ihr entsprechend speziell bedienen könnt. Ihr wisst, was euch erwartet und ihr wisst, was ihr dafür bekommt. Vor allem aber wirkt Sponsored Content trotz aller Markierungen oft sehr harmonisch und freundlich, weshalb der Eindruck entsteht, der*die jeweilige Influencer*in nutzt das Produkt auch privat oder aus eigenen Stücken heraus. Das wiederum bewirkt bei den Zuschauer*innen und Leser*innen, dass eure Marke ebenfalls entsprechend positiv bewertet wird. Während der werbende Verkäufer und der Werbespot oft als schmierig oder gar aufdringlich empfunden werden, ist das bei Sponsored Content nicht der Fall.

Zumindest dann, wenn ihr es richtig und vor allem zurückhaltend angeht. Denn der größte Fehler in diesem Bereich ist es, das eigene Produkt über die Sache selbst zu stellen. Dann funktioniert Sponsored Content augenblicklich nicht mehr. Wie der Name schon sagt, solltet ihr als Sponsor im Hintergrund auftreten.

by A-DIGITAL one

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